Mär
07
Mittwoch
KonzertJazzFolk/Weltmusik

ADRIA

New directions in South Italian Folk Music (Italien)

Das Ensemble Adria aus Lecce am italienischen Stiefelabsatz und nur rund 70 km gegenüber der albanischen Küste schreibt die traditionelle Musik neu. Es verbindet auf ungewöhnliche Weise traditionelle süditalienische Musik mit albanischer Musik. Mit Tarantellas, Liebesliedern und Volksweisen spannt sich in einem facettenreichen Konzertabend ein begeisternder Bogen von vertrauten Klängen zu neuen Musikwelten.

Bandleader Claudio Prima entlockt dem diatonischen Akkordeon Töne mit atemberaubender Virtuosität. Rachele Andrioli ist eine bemerkenswerte Sängerin mit ausdrucksstarker, kraftvoller Stimme aus diesem Süden. Ergänzt werden beide durch Emanuele Coluccia mit staunenswertem Enthusiasmus und Humor am Saxophon und Francesco Pellizaris gekonnt und akzentuiert gesetzter Percussion.

Wenn sich Temperament und Leidenschaft zweier südländischer Kulturen vereinen, ist ein mitreißendes Konzert garantiert, berauschend wie das Tosen der Meeresbrandung.

Die 2005 gegründete Band besteht aus Musikern welche schon mit vielen anderen

Gruppen und Künstlern der italienischen und europäischen Musikszene zusammengearbeitet haben (u.a. BandAdriatica, Kocani Orchestra, Boban Markovic Orchestra, Eva Quartet,Lovano, Joe Zawinul, Paul Motian, Bill Frisell, John McLaughlin, George Garzone, Eric Harland, Pat Metheny).

Rachele Andrioli – Gesang, Tamburin

Claudio Prima – diatonisches Akkordeon, Gesang

Francesco Pellizzari – drums & percussion

Emanuele Coluccia – Sopran-, Tenorsaxophon & Querflöte

Sitzplatzveranstaltung

Mär
06
Dienstag
KonzertRockSingersongwriter

US RAILS

Acoustic Rock - Americana

In der hektischen Welt einer Rockband sind sechs, acht oder zehn Jahre eine durchaus respektable Zeitspanne. Die US Rails, sozusagen die Blue Rose Supergroup, wollen jedoch mehr sein als nur ein Kurzzeit-Eintrag in den Musik-Geschichtsbüchern. Sie wollen weitermachen und neue Fans gewinnen, sowohl in Europa wie auch in den USA. Nach drei Studioalben und einer Handvoll Live-CDs könnte niemand den US Rails einen Vorwurf machen, wenn sie eine Pause einlegen würden. Aber für die US Rails sind Pausen keine Option.

Seit Ende 2015 sind die US Rails, die sich einst in Philadelphia gründeten, mit dem freundschaftlichen Abschied von Joseph Parsons wieder auf den Kern der Band geschrumpft: Ben Arnold, Scott Bricklin, Tom Gillam und Matt Muir. Arnold, Bricklin und Gillam haben alle im vergangenen Jahr Soloalben auf Blue Rose veröffentlicht und unter eigenem Namen getourt.

In Lichtentanne ist die Band in der unplugged Version zu erleben.

Ben Arnold: Piano, Keys, Acoustic Guitar, Vocals
Scott Bricklin: Electric & Acoustic Guitars, Bass, Keys, Vocals
Tom Gillam: Electric & Acoustic Guitars, Slide, Vocals
Matt Muir:Drums, Percussion, Vocals

Sitz-/ Stehplatzkonzert

Feb
25
Sonntag
KonzertPopSoul/Funk/GospelFolk/Weltmusik

Emily Barker and Band (AU/ GB)

Folk mit Soul - Support Sam Brookes

Emily Barker war in England spätestens jedem ein Begriff, als einer ihrer Songs als Titelsong für die BBC Krimiserie „Wallander“ mit Kenneth Branagh ausgewählt und jeder Bürger damit wöchentlich auf der Couch begleitet wurde. Nicht nur als Solokünstlerin, auch in diversen Bands konnte sich die heute in England ansässige, gebürtige Australierin beweisen. Sie veröffentlichte Alben als und mit „The Red Clay Halo“, “Vena Portae“ und „Applewood Road“. In Deutschland ist Emily Barker bereits ein bekanntes Gesicht: Nach diversen Support-Tourneen (u.a. mit Runrig) steht iihre zweite eigene Deutschlandtour an.
„Blues meets country meets gospel. A sweet and tender distillation of Americana influences“ Clash
“Emily Barker has a gift for great melodies” The Guardian

Emily hat ihr Album „Sweet Kind of Blue“ in den Sam Phillips Recording Studios in Memphis aufgenommen, zusammen mit dem Grammy gekrönten Produzenten Matt Ross-Spang (Jason Isbell, Margo Price). „Sweet Kind of Blue“ wurde zusammen mit Musikern aus Memphis aufgenommen und versprüht mehr Soul und Blues als ihr vorangegangener Langspieler „Dear River“. Die Künstlerin verspricht sich davon, sich den Wurzeln des klassischen Songwriterings anzunähern.

"Heartfelt songwriting... bridging the gap between folk, country and Fleetwood Mac" The Times
Die Songs sind eine mitreißende Sammlung von Texten über Liebesverlust, der Sehnsucht nach abenteuerlichen Roadtrips und dem einmaligen Gefühl der Verliebtheit. Das Album beinhaltet die Single „Sunrise“, die auf einer langen Tour nach Schweden geschrieben wurde. Natur, Sonnenlicht und Wellen meint man fast raushören zu können.
Weitere Highlights sind „Crazy Life“ und „Change“!

Im Vorprogramm ist der Songwriter Sam Brookes zu erleben.

Sitzplatzveranstaltung

Feb
24
Samstag
KonzertPopJazzAndere

Philipp Rumsch Ensemble

Ambient, Minimal Music, Jazz, Pop

Ausgehend von der Idee, die Klangsprache von Ambient, Minimal Music und Pop auf ein orchestrales Format zu übersetzen, gründete der Leipziger Pianist und Komponist Philipp Rumsch 2015 ein Ensemble unter eigenem Namen. Diesen ästhetischen Ansatz erweiterte Philipp Rumsch zudem um das Prinzip der Improvisation sowie verschiedenen kompositorischen Ansätzen der zeitgenössischen klassischen Musik.

In der dabei entstehenden Musik erforscht er sowohl die Reduktion auf Klang und repetitive Elemente als auch die Integration dieser Bausteine in den popmusikalischen Kontext. Das Verfließen von stilistischen Grenzen sowie von Komposition und Improvisation erzeugt eine Musik, in der dichte Atmosphäre und hohe Suggestiekraft gleichberechtigt neben subtiler Intimität und der Konzentration auf Struktur steht.

Die zwölf Musiker aus den Klassik- sowie Jazzszenen Leipzigs, Berlin, Dresden und Weimar formen eine ungewöhnliche Besetzung und eröffnen dadurch neue Klangwelten, die scheinbar widersprüchliche Assoziationen miteinander verbinden.

Besetzung:
Erik Leuthäuser - Gesang, Effekte
Vincent Hahn - Trompete, Flügelhorn
Antonia Hausmann - Posaune
Matti Oehl - Altsaxophon
Johannes Moritz - Bassklarinette, Klarinette
Franziska Ludwig - Cello
The Road Up North - Vibraphon, Live Elektronik
Markus Rom - E-Gitarre
Paul Brauner - Kontrabass
Christian Dähne - E-Bass
Maximilian Stadtfeld - Schlagzeug, Klavier
Philipp Rumsch - Klavier, Komposition, Leitung

https://www.youtube.com/watch?v=54SHoefAohs (403)

Sitzplatzveranstaltung

Feb
11
Sonntag
KonzertJazzFolk/Weltmusik

Stephan Bormann

TRAVELER ON GUITAR - Groovy things on many strings

Stephan Bormann zählt zu den vielseitigsten deutschen Gitarristen. Seit 15 Jahren tourt er erfolgreich mit dem Cristin Claas Trio, Hands On Strings, dem 10String Orchestra u.v.a. und ist nun erstmals mit seinem Solo-Programm zur CD „over the years“ live zu erleben.

Die Arbeit am Solo Guitar Book (Schott Music) - als auch das euphorische Feedback darauf - haben ihn dazu bewogen, die Musik, die ihn über viele Jahre geprägt hat, nun auch solistisch umzusetzen. In seinen originellen Arrangements findet sich die Klangästhetik eines „Fingerstylers“ ebenso wieder, wie der Ansatz eines Jazzmusikers, jedem Stück eine immer währende Frische durch den Freiraum für Improvisation zu geben. Die enorme Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten des Instruments weckten dabei seine Lust, neben allseits bekannten Nylon- oder Steel String-Gitarren auch exotische Aliquot-, Bariton- und Oktav-Gitarren einzusetzen. Stephan Bormanns innige Nähe zur Musik Amerikas, Skandinaviens, Afrikas und Brasiliens weisen ihn als Weltreisenden auf der Gitarre aus, gewandt in vielen Stilen und vertraut mit den unterschiedlichsten Facetten des Instruments. Als Sideman hat er mit diversen Künstlern gearbeitet und war im Konzert mit Nils Landgren, Till Brönner, den Klazz Brothers, der Leipzig Big Band, Günther Fischer u.v.a. zu erleben. Stephan Bormann leitet seit 1994 eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik in Dresden und ist dort Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop. Workshops führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands sowie nach Italien; Österreich; die Schweiz und in die USA.

Sitzplatzkonzert

Feb
10
Samstag
KonzertRockSingersongwriterFolk/Weltmusik

Driftwood Holly

SingerSongwriter, Folkrock aus Kanada

Ausverkauft!

Tickets, die direkt bei einer unserer VVK-Kassen reserviert wurden, sind bitte zeitnah abzuholen.

Sitzplatzveranstaltung

Feb
04
Sonntag

Dies ist keine gewöhnliche Clubtour. Dies ist der Blues Caravan 2018.

Wenn ihr Rufs „reisende Revue“ seit ihren Anfängen 2005 verfolgt habt, dann wisst ihr bereits, dass es dabei um Konzerte geht, die man einfach gesehen haben muss: Drei fantastische Künstler werden auf eine Bühne geworfen – und die Chemie zwischen ihnen übernimmt den Rest.

Beim Blues Caravan hatten Fans seit jeher die Chance neue aufstrebende Künstler des Labels – von Aynsley Lister bis Samantha Fish - live zu sehen, bevor sie die großen Bluesbühnen der Welt erobern. Doch 2018 ist es an der Zeit mit dieser Tradition zu brechen. Beim diesjährigen Blues Caravan wird es nicht nur eine junge Ausnahmegitarristin geben, die gerade am Anfang ihrer Karriere steht, sondern auch zwei Schwergewichtler, denen ihr Ruf vorauseilt...

Ruf Records’ Hingabe zum Blues bedeutet, dass die unermüdliche Jagd nach neuen Talenten nicht nur auf die USA und Großbritannien beschränkt bleibt. Einmal mehr hat das Label einen Coup gelandet, als es die kroatische Gitarristin Vanja Sky unter Vertrag genommen hat. Die 23-Jährige, die in ihrem Heimatland und den angrenzenden Balkanstaaten bereits den Durchbruch geschafft hat, verkörpert die Energie von Rory Gallagher, Albert King und Stevie Ray Vaughan. Mit ihrem ersten Studioalbum geht sie nun als Geheimtipp auf Tour mit dem Blues Caravan durch Europa und die USA.

So mancher Nachname sorgt für sofortigen Respekt in der Bluesszene. Als Sohn von Luther Allison – der Chicagoer Blueslegende, mit der 1994 auch die Geschichte von Ruf Records begann – setzt Bernard Allison die Familientradition fort und hat sich bereits einen eigenen Ruf als Songwriter und Performer von Weltklasse erarbeitet. Für den diesjährigen Blues Caravan kann er aus einem eindrucksvollen Repertoire wählen, zu dem unter anderem die Klassiker "Born With The Blues" und "Times Are Changing" gehören, und dabei zwischen den Genres wechseln, wie es nur ein wahrer Meister kann.

Wenn ihr euch auch nur annährend mit moderner Bluesmusik beschäftigt habt, dann kennt ihr auch die Höhen und Tiefen von Mike Zitos faszinierender Karriere. Der in Missouri geborene Musiker hat frühe Drogenprobleme überstanden und wurde zu einem von Amerikas besten Songwritern. Nur wenige Künstler können derart eloquent schreiben, wie er es etwa beim Greyhound-Album geschafft hat, das 2011 veröffentlicht wurde. 2012 hat sein Weg schließlich eine neue Richtung genommen, als er neben Devon Allman und Cyril Neville zum Frontmann der Royal Southern Brotherhood wurde – und mit der Supergroup zwei erfolgreiche Alben veröffentlichte.

Stehplatzkonzert - nur wenige Sitzplätze verfügbar

Feb
03
Samstag
KonzertRockDDR-Künstler

Karussell

Nicht nur die Rose geehrt

Lichtentanne – Selber zählen sie sich nicht zu den Ostrocklegenden. Dafür müsse „eine Band gut vierzig Jahre auf der Bühne stehen, da fehlen die sechzehn Jahre Pause“ (Joe Raschke). Der Youngster weiß – wie das Publikum – wohl, dass dafür allerdings ihre Lieder in diese Kategorie einzuordnen sind. Karussell, 1976 aus der Leipziger Gruppe Fusion und ehemaligen Mitgliedern der kurz zuvor verbotenen Klaus-Renft-Combo entstanden, trat darum für viele vor allem das musikalische Renft-Erbe an. Die lied- und balladenhaften wie melodiebetonten Stücke stellten genau das bei ihrem Konzert vergangenen Samstag im St. Barbara bestens unter Beweis. Das rein als Intro gedachte „Als ich fortging“ wurde im ausverkauften Haus unter Beifall für den Bühnenaufgang der Protagonisten des Abends sofort mitgesummt und -gesungen. Die anwesende reifere Generation zeigte sich fortan, ob leise für sich oder vereint laut als Chor, stets textsicher. Das Gros hatte wohl beide erwähnte Bands noch zu Zeiten erlebt, als hierzulande Das-zwischen-den-Zeilen-Lesen noch hoch im Kurs stand, sich möglicherweise deshalb manche Zeile unvergesslich gemacht hat (McDonald: …ich kenn´ keine Schafe, die sich ducken und machen, was andere sagen…).

Der Abend bot einen Querschnitt des gesamten Karussell-Schaffens (Entweder oder“ 1979, „Wie ein Fischlein unterm Eis“ 1984, „Rettet unsre Nacht“ 2011). Hier und da mit tollem Solo von Hans Graf (der Carlos Santana aus Leipzig) an der Gitarre, selbstverständlich großen Renft-Nummern und „Pflichtlektürenstück“ eines jeden Ostrockfans, dem „Cäsar-Hit“ an sich: „Wer die Rose ehrt“. Ebenso das Zeigefinger- oder besser Fingerzeig-Lied „Ehrlich will ich bleiben“, das Reinhard „Oschek“ Huth (einst „Beat-Club“-Mitbegründer) mit „aber nicht für uns, denn ihr seid ja auch gestandene Leute von hier“ anmoderierte. Karussell brachte auch zwei Lieder des im April erscheinenden neuen Albums zu Gehör. Mit „Geben oder Nehmen“ und „Sag deinen Namen“ stehen sie dabei voll in ihrer „Zwischen-den-Zeilen-Tradition“. Mit „Schön, dass ihr noch alle hier seid, nicht gegangen seid, heute gekommen seid“ (Huth), gab´s das Intro schließlich noch gesungen. Logisch, dass es ohne Zugabe nicht ging. Und mit der Liedzeile „Doch mit dem Kopf kann sie machen was sie will“ aus „Lieb ein Mädchen“ gab die Gruppe nochmals einen Fingerzeig für den Nachhauseweg. uhe

Fotos:

Die Mannen um Karussell-Frontmann Reinhard „Oschek“ Huth begeisterten bei ihrem dritten Konzert im St. Barbara mit einem Querschnitt ihres bisherigen Schaffens. Foto: uhe

Jan
28
Sonntag
KonzertPop

Paranoia Avenue

Ein Musical über die erstaunlichen Menschen, die sich jeden Morgen an einer Haltestelle treffen

„Paranoia Avenue“ ist ein Musical über die unterschiedlichen Personen, die sich jeden Morgen an einer Haltestelle treffen. Jeder von ihnen hat eine andere Herkunft, eine andere Geschichte, andere Träume. Auf fantasievolle Weise wird dargestellt, dass trotz aller Unterschiede die Gemeinsamkeiten überwiegen, dass jeder den anderen braucht, um glücklich zu werden. Paranoia Avenue erzählt die Geschichte von Miruna, die Gedanken lesen und die Zeit anhalten kann, es erzählt davon, wie sie sich in Jim verliebt, der sie nicht einmal bemerkt, und es erzählt davon, wie sie es trotzdem schafft, ihn für sich zu gewinnen. Paranoia Avenue handelt aber auch von Eva, die es von einer grauen Maus zu einer erfolgreichen Geschäftsfrau gebracht hat, von ihrem freiheitsliebenden Chauffeur, von Professor Gulbrich und seiner geheimnisvollen Mumie, von Alfred Ameise, der am liebsten fünfundzwanzig Stunden am Tag arbeiten möchte, von einem Propheten, einer Krankenschwester und einem Friseur, der jederzeit tolle Tipps für schöne Köpfe parat hat. Paranoia Avenue handelt aber eben auch davon, dass niemand für sich allein auf der Welt ist, und dass man füreinander da sein muss, wenn es ein Happy End geben soll. „...doch wichtig ist, sie kommen miteinander aus!“ heißt es in dem Lied „Aber Herr Schneider“, und dieser rote Faden zieht sich durch das ganze Stück.

Musical Theatergruppe des Hohenstein-Ernstthaler Jugendhauses "off is"

Autor: Lothar Becker

Sitzplatzveranstaltung

Jan
27
Samstag
KonzertBluesRock

Jürgen Kerth & Band

Blues und Bluesrock - Die ostdeutsche Blueslegende

Seit über 45 Jahren steht der Gitarrist Jürgen Kerth nun auf der Bühne. Sein Stil ist irgendwo der Schnittpunkt zwischen Santana, Johnny Winter, B.B. King, Hendrix u.a.. Deswegen relativiert Kerth auch den gern gebrauchten Titel "Ostdeutscher Blueskönig". ´Meine Musik soll genauso den Swing, Soul und Funk, Reggae und vieles anderes mehr beinhalten'. Er ist in "Zonen"-Zeiten mehrmals zum"Nr.1-Gitarristen" Ostdeutschlands gewählt worden. Seit 20 Jahren tritt er auch in Amerika auf, wo er schon zahlreiche Konzerte gab. Begeisterten und verblüfften Amis erklärte er es so: "Wenn du als Musiker an einem Ort festgehalten wurdest und nicht in die Welt konntest, musstest du dich zu all deinen Musiker-Kollegen und Vorbildern und den legendären Konzerten, wie nach Woodstock oder ins "Filmore East" hinträumen. Du willst dieses Feeling in deine Welt holen." Die über Jahrzehnte gleich bleibende Popularität von Jürgen Kerth ist wahrscheinlich mit darauf zurückzuführen, dass ihm dies nicht nur für sich gelang, sondern für viele Fans, die ähnlich fühlten wie er. Sie sprechen immer wieder von dem „unverwechselbaren eigenen Kerth-Stil“. Durch seine ca. 100 Kompositionen (Songs und Instrumentals) und Texte und dadurch, dass er sich ständig bei seinen Live-Auftritten musikalisch steigert, ist er mit zu einem der wichtigsten Musiker in diesen Landen geworden. Er tritt meist in der klassischen Trio-Besetzung auf. Am Bass sind meistens sein Sohn Stefan Kerth, Juergen Feuerbach oder Daniel Baetge (clueso-Band) und an den Drums Heiko Jung, Ronny Dehn, Marco Thiermann, Tony Natale Alexander Baetzel oder Lin Dittmann zu sehen und zu hören. Jede Kombination dieser hervorragenden Musiker gepaart mit Kerth's Spielweise hat ihren eigenen Reiz.

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