Okt
10
Montag

New directions in South Italian Folk Music (Italien)

Das Ensemble Adria aus Lecce am italienischen Stiefelabsatz und nur rund 70 km gegenüber der albanischen Küste schreibt die traditionelle Musik neu. Es verbindet auf ungewöhnliche Weise traditionelle süditalienische Musik mit albanischer Musik. Mit Tarantellas, Liebesliedern und Volksweisen spannt sich in einem facettenreichen Konzertabend ein begeisternder Bogen von vertrauten Klängen zu neuen Musikwelten.

Bandleader Claudio Prima entlockt dem diatonischen Akkordeon Töne mit atemberaubender Virtuosität. Rachele Andrioli ist eine bemerkenswerte Sängerin mit ausdrucksstarker, kraftvoller Stimme aus diesem Süden. Ergänzt werden beide durch Emanuele Coluccia mit staunenswertem Enthusiasmus und Humor am Saxophon und Francesco Pellizaris gekonnt und akzentuiert gesetzter Percussion.

Wenn sich Temperament und Leidenschaft zweier südländischer Kulturen vereinen, ist ein mitreißendes Konzert garantiert, berauschend wie das Tosen der Meeresbrandung.

Die 2005 gegründete Band besteht aus Musikern welche schon mit vielen anderen

Gruppen und Künstlern der italienischen und europäischen Musikszene zusammengearbeitet haben (u.a. BandAdriatica, Kocani Orchestra, Boban Markovic Orchestra, Eva Quartet,Lovano, Joe Zawinul, Paul Motian, Bill Frisell, John McLaughlin, George Garzone, Eric Harland, Pat Metheny).

Rachele Andrioli – Gesang, Tamburin

Claudio Prima – diatonisches Akkordeon, Gesang

Francesco Pellizzari – drums & percussion

Emanuele Coluccia – Sopran-, Tenorsaxophon & Querflöte

Alternative Country & Folk (Kanada) Support: Gizmo Varillas (Spanien)

Back to the roots! Madision Violet kehren zurück zum Sound ihrer Anfänge – Alternative Country mit Lagerfeuer-Atmosphäre.

MADISON VIOLET haben beschlossen ihre Fans mit einer BACK TO THE ROOTS-Tournee zu überraschen, das bedeutet eine „stripped down acoustic show” entweder im Duo, oder im Trio, OHNE E-Gitarren, Synthies und Drum-Kit, zurück zur „Lagerfeuer-Romantik” der ersten so überaus erfolgreichen Tourneen!

Brenley MacEachern und Lisa MacIsaac, bekannt als Madison Violet zählen unbestritten zu den besten Singer/Songwritern Kanada.

Sie gehören mit Sicherheit, was Konzerte und Tourneen anbelangt, weltweit zu den fleißigsten Künstlern überhaupt. Seit Anfang des Millenniums sind sie beinahe ununterbrochen »on the road« - 200 Konzerte im Jahr sind dabei eher die Regel als die Ausnahme. Wenn das mehrfach preisgekrönte oder für renommierte Auszeichnungen wie den kanadischen Juno Award nominierte Duo nicht auf der Bühne steht und mit seinen zwischen Alternative-Country, Folk, Bluegrass und Akustik-Pop changierenden Songs sowie seinem unschlagbaren Charme das Publikum verzaubert, dann nehmen Madison Violet neue Songs auf.

Ein Mix aus Minimal Music, elektronischer Musik, Pop sowie klassischer Musik

Angelehnt an die Idee, dass sich digitale elektronische Musik aus Nachbildungen von realen, akustischen Vorgängen und Klängen speist, gründete der Leipziger Pianist und Komponist Philipp Rumsch im vergangenen Jahr ein elfköpfiges Ensemble, und kreierte eine Musik, in welcher er diese Klangsprache abstrahierte und auf eine Gruppe aus realen Musiker übertrug, um damit eine Art von Umkehrprozess zu bilden.
Außerdem suchte Philipp Rumsch ästhetische Gemeinsamkeiten mit anderen Stilen
und mischte somit Elemente aus Minimal Music, elektronischer Musik, Pop sowie klassischer Musik und verband diese mit dem Prinzip der Improvisation.
Dabei erarbeitete er eine Klangsprache, deren Einflüsse von Perotin über Erik Satie und Steve Reich bis hin zu Brian Eno, Aphex Twin sowie James Blake reichen.
Die Musik dieses Ensembles ist von Reduktion sowie der Überlagerung repetitiver Strukturen geprägt, und erzeugt so eine dichte Atmosphäre, die im selben Moment sowohl Stillstand als auch Entwicklung suggeriert und damit die Linearität von Musik in Frage stellt. Dabei verfließen ständig die Grenzen zwischen Komposition und Improvisation.
Das Ensemble besteht sowohl aus Musikern der Leipziger und Berliner Jazzszene als auch aus klassischen Musikern und eröffnet durch seine ungewöhnliche Besetzung neue Klangwelten, die scheinbar widersprüchliche Assoziationen verbinden.
Besetzung:
Erik Leuthäuser - Gesang, Effekte
Vincent Hahn - Trompete, Flügelhorn
Antonia Hausmann - Posaune
Matti Oehl - Altsaxophon
Sebastian Wehle - Bassklarinette, Klarinette
Franziska Ludwig - Cello
Joshua Lutz - Vibraphon, Live Elektronik
Markus Rom - Gitarre
Paul Brauner - Kontrabass
Maximilian Stadtfeld - Schlagzeug, Klavier
Philipp Rumsch - Klavier, Komposition
Okt
01
Samstag
Das Gunthersblumer Schlossgut Schmitt stellt 6 seiner prämierten Weine im Rahmen des vom Förderverein St. Barbara e.V. veranstalteten Weinfestes vor.
Sep
28
Mittwoch

Die lettischen Indie-Pop-Elfen - Ambient/Indie-Pop/Neo Folk aus Riga

In ihrer Heimatstadt Riga haben Sus Dungo mit ihrem verträumten und frischen Neo-Folk bereits die Charts der lokalen Radiosender erobert: Die sechs „lettischen Indiepop-Feen“ klingen wie eine frische Frühlingsbrise und zelebrieren auf ihrem zweiten Album „Down The River“ himmlische Harmoniegesänge. Das Sextett hat sich nach der ersten Gitarre von Sängerin Diana Sus benannt. „Dungo“ heißt auf Lettisch einfach nur „Summen“. Diana Sus sagt zum Bandnamen: „Ich war immer schon davon fasziniert, welche Klänge im ganzen Körper entstehen, wenn man summt. Und Summen ist häufig ein Zeichen dafür, dass man glücklich und auf entspannte Weise frei ist“. Sus Dungo hat also verschiedene Bedeutungen: Eine summende Gitarre oder einfach nur jemand, der die Vibration der Klänge unter der Haut spürt und sich dabei superlebendig fühlt!

Die sechs jungen Künstlerinnen haben sich vor einigen Jahren zufällig in Riga getroffen. Sie kommen aus ganz verschiedenen musikalischen Hintergründen. Was sie eint, ist die Lust an der spielerischen Improvisation mit einer Vielzahl von Instrumenten: Banjo, Ukulele, E-Gitarre, Flöte und Akkordeon, um nur einige zu nennen. Vergleiche zur putzmunteren norwegischen Damenkapelle Katzenjammer sind nicht ganz verkehrt – nur klingen Sus Dungo viel zarter, elfenhafter und ätherischer. Sus Dungo haben auf ihrem ersten Album noch in ihrer Muttersprache gesungen, aber der Zweitling „Down The River“ ist auf Englisch eingespielt worden. Mit einer Ausnahme: Im Chanson „A La Claire Fontaine“ verneigen sich die Musikerinnen anmutig vor der reichen französischen Volkslied-Tradition. Die Musikerinnen, von der lettischen Presse als die „jungen Frauen mit den Blumen in den Haaren und den grünen Herzen“ bezeichnet, legen hier trotz Kleinorchester-Besetzung ein federleichtes Album vor. Im vielleicht schönsten Song
„Circles“ geht es um die Freude am Lebendig-Sein. Mit schwungvollen Tracks wie „Pocket“ zeigen Sus Dungo übrigens, dass sie einem flotten Tanzschritt nicht abgeneigt sind und rockig aufdrehen können.
Live sind Sus Dungo übrigens ein Ereignis von magischer Intensität!

Sep
22
Donnerst.

Wieder stehen Schlagzeug, Verstärker, E-Piano und Mikros bereit. Ihr braucht nur Gitarren, Bässe, Sticks, Gebläse o.a. mitbringen - und los geht´s. Den Musikstil bestimmen die Teilnehmer. Nur Zuhören ist aber auch möglich.

Sep
17
Samstag

Swing, Blues, Soul mit einem Schuss Rock`n`Roll

Swing, Blues, Soul mit einem Schuss Rock`n`Roll, so könnte man das musikalische Programm der 4 regionalen Musiker von „Flyrite“ beschreiben. Spielerfahrung in verschiedenen Formationen haben sie alle schon gesammelt. Nun stehen sie als neues Quartett auf der Bühne und lassen alte Klassiker von
Ella Fitzgerald bis Eric Clapton neu erklingen. Mit Gesang, Orgel ,Gitarre, Schlagzeug, Kontrabass und Trompete präsentieren sie Musik, die zum Tanzen, Mitwippen oder einfach nur zum Zuhören einlädt.
Viel Spaß und gute Unterhaltung
mit „ Flyrite“
Sep
15
Donnerst.

Der Worldfly Frontmann mit seinem Soloprojekt

Fällt leider aus!

Wegen Erkrankung seiner Frau hat Michael Maher die gesamte Europa-Tournee abgesagt.

Sep
09
Freitag

Southernrock (USA)

Modern Earl ist eine sensationelle Live-Band. Die vier Musiker aus Nashville und Denver haben einen authentischen Southern Roots/Rock Sound, der sich zusätzlich vieler Elemente aus dem Bluegrass und Psychodelic Rock bedient.

Frontman Christopher "Earl" Hudson gründete die Band vor acht Jahren und die vier Musiker sind seither non-stop in Europa auf Tour. Ethan Schaffner (g, v), Ben Hunt (b, v) und Dan Telander (drums) machen die Band zu einem energiegeladenen, musikalischen Feuerwerk, das bei jedem Konzert auf der Bühne gezündet wird. Der Live-Spirit der Band ist nachhaltig und die dreistimmigen Harmonien zum rockigen Sound lassen den Zuschauer mit Gänsehaut zurück. Die Energie, die sich bei jedem Konzert auf das Publikum überträgt, macht Modern Earl-Konzerte zu einem einmaligen Erlebnis – das man wieder erleben möchte!

Nach knapp 700 Shows ist Modern Earl dieses Jahr mit ihrer Access to the Excess-Tour auf vielen europäischen Festivals zu sehen. Die Band teilte sich bereits Bühnen mit Rock-Größen wie Molly Hatchet, Bob Geldof, LeAnne Rimes, ASIA, Triggerfinger etc. Der Musikstil von Modern Earl ist beeinflusst von Led Zeppelin, The Allman Brothers, Merle Haggard bis Metallica und den Sex Pistols.

Sep
03
Samstag

Eigenständiger Blues der besonderen Art

Lichtentanne – Fast pünktlich zum meteorologischen Herbstbeginn beziehungsweise zum Ende seiner Sommerpause startete „Das Liederbuch“ vergangenen Samstag im St. Barbara seine neue Konzertsaison. Dass dieser mehr als gelungen ausfiel, dafür sorgte Leif de Leeuw (ausgesprochen wie Leo) und seine Band. Nach zwei Festivals in Tschechien und einem Gig in Dresden war dies das letzte Konzert „mit Club-Atmosphäre, die wir sehr gern spielen, weil wir da ganz nah an den Leuten sind“, wie Leo gestand.
Es kann durchaus als überwältigend bezeichnet werden, was diese klassische Vierer-Besetzung mit Elektro- und Bassgitarre, Schlagzeug und Sängerin auf, von der Bühne brachte. Mal sanft, dann wieder kräftig, nie dröhnend, fast immer filigran. Die Titel leben von den virtuosen Gitarren-Parts de Leeuws und der Stimme von Britt Jansen - klar und kräftig aber genauso beruhigend und wohltuend. Faszinierend der Rhythmuswechsel innerhalb manch ihrer Songs. Da gibt´s hier und da den ein oder anderen Hauch vertrauter Klänge, angelehnt an die Art zu musizieren, wie es Johnny Winter, Muddy Waters oder Cream taten. Absolute Begeisterung und fast frenetischen Beifall erhielten die Holländer für das von Tony Spinner gefeaturedte „Just fine“, das zu einem imposanten Achtminüter gemacht wurde, an einigen Stellen auch etwas von Pink Floyd hatte. Gleiches gilt für die an Jimi Hendrix offerierte Hommage mit „Little Wing“. Dabei unterstreicht Leo einmal mehr, dass er sein Arbeitsgerät absolut perfekt beherrscht und dafür schon zig Preise sein Eigen nennen kann. Aber auch Eibe Gerhartl demonstriert, dass er der Geigenspieler unter den dick Besaiteten ist, die sechs Fasern seines Basses zu streicheln versteht. Nach der Pause eröffnet Sängerin Jansen mit einer Ballade, einer adaptierten Version von Cohens „Bird on the Wire“, ehe es endgültig „rock-bluesig“ wird. Leo zelebriert Licks und Riffs, verzückt den gefüllten Saal, wenn er seine Gitarre fast zum Weinen bringt, Jansen lässt plötzlich mit ihrer „auch vorhandenen Röhre“ aufhorchen, Gerhartl zeigt die breite Palette zwischen Legato und Stakkato – irgendwie stoisch aber trotzdem jederzeit überzeugend auf dem neu errichteten Drummer-Podest Tim Koning.
Die mit vielen prestigeträchtigen Preisen dekorierte Leif de Leeuw-Band hat an diesem Abend einen weiteren Publikumspreis erhalten, den für ein wahrliches Spitzen-Eröffnungs-Erlebnis der neuen Konzertsaison – wenn es ihn den geben würde. uhe

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