Feb
29
Samstag
KonzertBluesRock

EAST BLUES EXPERIENCE

„Make It Better“ - Tour 2020

2014 setzte EAST BLUES EXPERIENCE mit der EP „Der Tag“ das Achtungszeichen für ein Comeback und es sollte ein voller Erfolg werden. Heute kann das als Aufwärmphase für den nächsten großen Sprung der Berliner Band gedeutet werden, denn im Oktober 2019 präsentiert EAST BLUES EXPERIENCE das neue Album „Make It Better“.

Nach wie vor souverän, aber in einer spürbar neuen Qualität, spinnt die Band ihren roten Faden zwischen den Genres, von denen ihre Musik inspiriert ist.

EAST BLUES EXPERIENCE geht locker als amerikanischer Kulturimport durch, bekennt sich aber auch auf diesem Album mit authentischen Coverversionen zweier deutschsprachiger Songs zu ihrer Herkunft. Das 14 Songs umfassende Album wird im Frühjahr 2020 live vorgestellt und wir dürfen uns gewiss sein, dass EAST BLUES EXPERIENCE wieder ihrem Ruf als einer der besten Live Acts der Musikszene gerecht wird.

Mär
11
Mittwoch
KonzertBluesRock

Stacie Collins und Band

Southern Rock, Boogie (USA)

Mit fast 30 Jahren fing sie an, Mundharmonika zu spielen, hörte Sonny Boy Williamson und vermischte ihre Bakersfield-Einflüsse mit Chicago Blues. Was dabei herauskam, veränderte Collins. Seitdem unterhält sie mit einer energiegeladenen Show ihr Publikum glänzend. Mit Cowboyhut, Blues Harp und Rock-Attitüde wirkt sie einzigartig und inzwischen gleichzeitig vertraut.

“Immer und immer wieder bekomme ich das zu hören: Ich habe noch nie gesehen, dass eine Frau sowas macht”, sagt Collins. Meistens lächelt sie einfach und sagt “danke”, nachdem sie Shows beendet hat, in denen sie und ihre Mundharmonika geheult und gestöhnt haben, in denen sie mehrere Stunden lang intensiven, aufregenden, jung machenden, wilden Rock'n'Roll geboten hat.

Mär
13
Freitag
KonzertRockFolk/Weltmusik

MILA MAR

atmosphärische Musik zum Verzaubern, Fühlen und Tanzen

Die Musik Mila Mars erweckt noch immer diese magische, feierliche Faszination. Sie bewegt sich, von meist monoton wiederkehrender dunkler Perkussion begleitet, zwischen teils minimalistischen und dann sich opulent aufbauenden Arrangements, über die sich der tragende, fast überirdisch erscheinende Gesang Hachfelds wie ein Schleier ausbreitet, um sich langsam in schwindelerregende Höhen zu schwingen. Die Show Mila Mars hat etwas von einer feierlichen Messe... (Jörg Linnhoff / Göttinger Tageblatt)

MILA MAR-Konzert sind kraftvolle, fast spirituelle Ereignisse, bei denen Hachfeld sich mit den ZuschauerInnen verbindet. Sie singt in ihrer eigenen Phantasiesprache, singt Joik, eine alte samische Gesangeskunst, die sie im Norden Norwegens gelernt hat und wechselt dann in orientalische Kehlgesänge. Ihre Stimme ist ein wandelbares Instrument. Alle sind gekommen, um die Musik zu hören, niemand redet, eine Ausnahmeerscheinung bei Konzerten. Dafür wird geweint, gelächelt, sich sanft zu den melancholischen Stücken und tanzend zu den euphorische stimmenden bewegt. … mit der Musik beginnt das nicht mehr Greifbare, wird alles dem Denken und den Gefühlen des Betrachters/Hörers überlassen. Die reale Welt verbindet sich für zwei Stunden mit der Seelenwelt jedes einzelnen Zuhörers, Enge und Weiten, Höhen und Abgründe. (Willhelm Ditzel / Hannoversche Allgemeine)

... Ich habe erst zwei Sängerinnen live erleben dürfen, die es geschafft haben, mit ihrer Stimme und ihrer Musik Tränen in die Augen der Zuhörer zu zaubern und gleichzeitig eine Gänsehaut zu produzieren: Anke Hachfeld und Lisa Gerrard. ... (Marcus Nathofer / monkeypress.de)

Online kaufen: 17,50 EUR Ticket kaufen
Mär
18
Mittwoch
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

Sarah McQuaid

Eine in Madrid geborene, in Chicago aufgewachsene und in Cornwall lebende Liedermacherin, Sängerin und exzellente Gitarristin

„Die Präzision und Eleganz ihrer Texte und ihres Spiels beeindrucken mich zutiefst. Ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Album produzieren durfte,“ schreibt der legendäre Gitarrist Michael Chapman in seinem Begleittext zu dem von ihm produzierten 5. Soloalbum von Sarah McQuaid If We Dig Any Deeper It Could Get Dangerous. Michael Chapman bot sich als Produzent an, nachdem er Sarah bei einem Festival kennengelernt hatte, bei dem sie beide auf dem Programm standen.

Die vor kurzem beim Ards International Guitar Festival in Nordirland mit einem Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Sängerin begeistert auch durch ihre Stimme (die abwechselnd mit Malt Whiskey und dunkler, samtiger Schokolade verglichen wird) und ihre Bühnenpräsenz: „Ich war schon auf Hunderten von Konzerten aller Art, aber mit ihrer meisterhaften Performance hat sie sich direkt einen Platz in meinen absoluten Lieblingsshows erobert.“ – The Huffington Post.

Auf dem neuesten Album der in Madrid geborenen, in Chicago aufgewachsenen und in Cornwall lebenden Liedermacherin und Sängerin erweitert die Musikerin das Arsenal der von ihr eingesetzten Instrumente um Klavier, E-Gitarre und Trommel. Kritiker aus allen Ländern sind begeistert; das holländische Musikmagazin Heaven lobt die CD als „frühe Anwärterin zum Titel Folkplatte des Jahres“, fRoots aus England beschreibt die Sammlung neuer Lieder als „puren Genuss“ und für PopMatters aus den USA bietet sie gar „Einblicke in die Seele einer wahren Vorreiterin“.

„Traumhafter Gesang, ausgefeilte Spieltechnik und ein breites Repertoire – diese Frau bringt alles mit.“ — General-Anzeiger, Bonn

„Ausgesprochen wohldurchdachte Songs und Melodien. Das ist subtile, feinsinnige und ausgetüftelte Arbeit, die durch McQuaids Honigstimme gleichzeitig den Hauch von Unwirklichkeit erhält.“ — Folker

Blues-Rock und Krautblues

Die vier Herren um den aus Glasgow stammenden Schlagzeuger Colin Jamieson, sind mit Ihrer einzigartigen Blues-Rock Melange garantiert nicht stromlinienförmig. Ihre Musik ist schräg, handgemacht, fragil, manchmal dreckig und explosiv. Sie erzeugen Atmosphären, die an Filmszenen von Robert Rodriquez oder Quentin Tarantino erinnern. Bei über 500 Auftritten in Clubs und auf internationalen Festivals haben sie sich eine begeisternde Souveränität erspielt, mitreißend festgehalten auf dem aktuellen Tonträger „Phone Call From The Dive“. Das bei dem Musiklabel StoMo Records erschienene neue Album wurde live aufgenommen und belegt deutlich hörbar ihren Ruf als eine der besten Live-Bands Deutschlands.Bandleader Colin Jamieson, lebte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts in den USA, wo erMitglied der Country Joe Mc Donald Band war. Anfang der 80er kam er nach Deutschland um inder Band von Ted Herold den Schlagzeugpart zu übernehmen. Herr Jamieson begleitetezahlreiche Stars des Jazz, Rock und Pop, wie Bill Ramsey oder Oscar Klein und er warGründungsmitglied der Schottenrockband Highlander, mit denen er mehrfach beim Wacken OpenAir zu Gast war. Nicht nur in Fachkreisen zählt er zu den besten Schlagzeugern Europas.Frontman und Vocalanarchist Diddy Metzger prägt mit seiner polarisierenden Stimme und seinemunkonventionellen Mundharmonika-spiel deutlich den typischen Dynamite Daze Stil. Er war über20 Jahre Partner der Blueslegende Louisiana Red und zählt zu den Ausnahmetalenten dereuropäischen Roots Rock Szenerie. Mit Bassist Andreas Scherer, frisch gebackener Absolvent derMannheimer Popakademie und dem Heidelberger Gitarristen Martin „Professor“ Czemmel (MaishaGrant, Luther Allison) komplettiert sich das 3 Generationen Quartett. Wie sich Deutschlands abgefahrendste Blues-Rock Band anfühlt, kann man auf Ihrer aktuellen Tour erleben.Fazit bleibt, für Freunde authentischer Bands, die auch mal die ausgetretenen Pfade verlassen, istein Konzertbesuch bei Colin Jamieson ́s Dynamite Daze uneingeschränkt zu empfehlen.

“Alle so selbstverwirklicht und alle so taff. Alle so social engineered und keiner ist mehr straff. Der Blues ist tot.” Mit dem neuen Album im Gepäck tourt Andi Valandi mit seiner kleine Bande nun durch die Gegend und singt mit rauer Stimme Geschichten von verliebten Polizisten, linksversifften Punks, bekifften Hippies und der Sehnsucht nach dem Tanz auf den Dächern der Stadt. Es ist nicht klar, ob die Musik des ungleichen Trios nun Blues oder Punk oder Rock oder Swing oder was auch immer ist. Nur eines steht fest: Sie wollen nicht erwachsen werden.

Mär
21
Samstag
KonzertRockDDR-Künstler

Karussell

Die Band der Generationen - Ostrock

Was für ein Lebensgefühl, die „Siebziger“ !!! Bunte Ornamenttapeten, Parka, Hot Pants und Plateau Schuhe. Genau in dieser Zeit, 1976, gründete Wolf-Rüdiger Raschke in Leipzig die Band Karussell.Unverwechselbar und eigenständig grenzte sich die Band ab und zeichnete sich durch musi-kalische und textliche Tiefgründigkeit aus. Es entstanden u.a. Hits wie: Autostop, Mc. Donald, Ehrlich will ich bleiben, Wie ein Fischlein unterm Eis, Als ich fortging und Oben sein. Mit 9 Al-ben, Filmmusiken und Videos tourten sie durch Ost-und Westeuropa, Skandinavien und Süd-amerika u.a. Frankreich, Dänemark, Finnland, Schweden, Sowjetunion, Bulgarien, Rumänien, Tschechien, Polen, Uruguay, Kuba und Belgien.1989 ging diese Ära zu Ende und man glaubte an einen neuen Anfang. Aber es gab keinen Platz mehr für die DDR Rockmusik. So mussten die Musiker nach neuen Wegen suchen, um ihre Existenz zu sichern. Es wurde still um Karussell, für fast 17 Jahre. Aber wo ein Ende ist, ist auch ein neuer Anfang:2007 gelang es dem Sohn des Bandgründers, Joe Raschke und dem Frontmann der ersten Stunde, Reinhard „Oschek Huth, die Karussell Songs wieder ins Leben zurückzuholen, denn die Texte waren aktueller als je zuvor. Die Herzen waren wieder offen für Karussell.Joe Raschke als neuer charismatischer Frontmann, und ausgezeichneter Harp Player berei-chert die Band gemeinsam mit den Musikern der aktuellen Besetzung und es gelingt ein har-monisches Miteinander zwischen den Generationen. Das 2011 erschienene Album „Loslassen“ steht den ersten Alben in nichts nach. Mit dieser Produktion wurde dort angeknüpft, wo 1989 alles sein Ende fand. Die Band ist wiedererkennbar, hat sich ihren textlichen und musikalischen Anspruch bewahrt und beeindruckt durch einen zeitgemäßen Sound. Das im April 2014 erschie-nene Album „Karussell-Die größten Hits“ gestaltet sich als eine musikalische Zeitreise, weckt Erinnerungen und Emotionen, begeistert aber auch durch aktuelle Songs und vereint somit die Zuhörer über mehrere Generationen. 2015 hatte der Kino Film „ Karussell – Vier Tage auf Hid-densee“ zum Schweriner Filmkunstfest Premiere. Anlässlich des 40. Band Jubiläums erscheint 2016 die DVD „Karussell - Ehrlich will ich bleiben - Die Geschichte der Band“. Gleichzeitig veröffentlicht die Leipziger Volkszeitung eine Briefmarke und einen Ersttagsbrief mit den Port-räts der Musiker. 2017 widmet sich die Band dem eindrucksvollen und tiefgreifenden Filmpro-jekt „Ela singt“. Dieser Film erhält zum Schweriner Filmkunstfest den „Wir Vielfaltpreis“. 2018 erscheint das 9. Studioalbum der Band „Erdenwind“ und künftig werden neben den großen Hits der Band auch Songs aus dem neuen Album zu hören sein. Joe Raschke: „ Wir sind so fest zusammen gewachsen als ob es nie anders gewesen wäre. Und damit schließt sich der Kreis aus Vergangenheit, Zukunft, Vater, Sohn, Freunden, Mensch-lichkeit und Musik.“

Mär
25
Mittwoch
KonzertRockSingersongwriter

US RAILS

Americana, Roots Rock (USA)

Fünf befreundete amerikanische Musiker hatten sich Ende der letzten Dekade aufgemacht, zusätzlich zu ihren eigenen, teilweise schon jahrelang andauernden Solokarrieren ein gemeinsames Ding zu starten, von dem sie überzeugt waren, dass es etwas Großes werden könnte. Nur wenig später gehörten US Rails praktisch schon zu den "Klassikern" auf dem Blue Rose Label und veröffentlichen mittlerweile bereits ihr fünftes Studioalbum. We Have All Been Here Before heißt das gute Stück und unterscheidet sich von den vier Vorgängern US Rails (2010), Southern Canon (2011), Heartbreak Superstar (2013) und Ivy von 2016 doch erheblich. Was

tut man als Künstler, wenn eine Tour ansteht, man dazu ein neues Album im Gepäck haben sollte und nicht genügend eigene neue Songs in petto hat? Genau, man durchforstet den unendlichen Fundus an passenden Songs anderer Songwriter, um dann eigene Arrangementideen einfließen zu lassen und Coverversionen ein Eigenleben zu geben. Meist funktioniert das nicht, doch bei der Auswahl von Tom Gillam, Ben Arnold, Scott Bricklin und Matt Muir gelingt das prächtig, haben doch alle vier Bandmitglieder offensichtlich „ihre“ Songs ausgewählt und so interpretiert, wie sie auch eigene Songs produziert hätten.

We Have All Been Here Before enthält mit 11 Stücken eine kunterbunte Mischung weltbekannter und weniger bekannter Stücke der Rock- und Pop-Geschichte. Ob die Auswahl alle vier gemeinsam getroffen haben, ist nicht bekannt und auch unerheblich, und doch kann man vermuten, dass Songs wie „Poor Poor Pitiful Me“ von Warren Zevon, „So Into You“ von der Atlanta Rhythm Section oder auch die durch die Derek Trucks Band wiederbelebte alte Blues-Nummer „I‘d Rather Be (Blind, Crippled And Crazy)“ Tom Gillam zugeschrieben werden können, treffen sie doch voll das Mark dessen musikalischer Vorlieben. Ben Arnold wiederum hat die Lead Vocals bei Neil Young’s „Everybody Knows This Is Nowhere“ und „Put The Message In The Box“ von Karl Wallinger’s Band World Party übernommen, ein klares Zeichen dafür, wessen Idee diese Auswahl war. Scott Brickin ist ein erklärter Beatles-Fan – „You’ve Got To Hide Your Love Away“ könnte sein Vorschlag gewesen sein. Nicht nur ein ausgezeichneter Drummer, sondern auch mit einer wunderbaren Gesangsstimme versehen ist Matt Muir, und so dominiert er bei den Nummern „Second Hand News“ aus dem Fleetwood Mac-Klassiker Rumours und beim abschließenden Jackson Browne-Meilenstein „Running On Empty“.

Dass alle Musiker der US Rails großartige Songwriter sind, müssen sie nicht mit jedem neuen Album beweisen. We Have All Been Here Before ist eine herrlich frische „Zwischendurch“-Platte, die die Wartezeit auf ein weiteres Album mit eigenen Stücken angenehm überbrückt.

Mär
27
Freitag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

LÜÜL & Band

Liedermacher, Elektro-Folk, Weltmusik (D) - 4 Musiker der 17 Hippies

Als Banjospieler der 17 Hippies, aber nicht nur als solcher, hat Lüül mehr als die halbe Welt bereist und davon handeln seine Lieder. Bei Lüül & Band lernt man die Welt kennen. Mit seiner rauen Stimme erinnert er an einen Seemann, der aus jedem Hafen der Welt eine neue Moritat zu berichten hat. Ob als Rocker, als Tango-Spieler, als Polka-Hannes, als balladesker Frauen-Freund, als Lagerfeuer-Romantiker, als Dub-Rastafari oder als Weltmusik-Exot – immer versprüht er eine Prise trockenen Humors, immer wieder erweist er sich als schräger Poet. Alles groovt, ist tanzbar und von treibender Lebenslust durchtränkt. Begleitet wird er von seiner spielfreudigen, hochkarätigen Band, bestehend aus Musikern der 17 Hippies.

Mär
29
Sonntag
KonzertBluesRock

Steve Baker & Band

Eine geniale Melange aus Blues, Country, Folk & Rock

Der gebürtige Londoner Steve Baker genießt seit langem einen internationalen Ruf als innovativer und stilistisch vielseitiger Pionier an der Mundharmonika. Als Begleiter und Partner hat er im Laufe seiner Profikarriere mit einer Vielzahl unterschiedlichster Künstler gespielt, darunter Tony Sheridan, Abi Wallenstein, Chris Jones, Stoppok, Hazmat Modine oder Michael van Merwyk. Auch als Studiomusiker hat Baker bei hunderten von Aufnahmen für die verschiedensten Künstler mitgewirkt, darunter Achim Reichel, Hannes Wader, Klaus Doldinger, Marla Glenn oder Dieter Bohlen. Darüber hinaus spielte er auf verschiedenen Soundtracks für TV und Film u.a. Tatort, Soul Kitchen von Fatih Akin und zuletzt bei dem im Juni 2018 erschienenen Bollywood Blockbuster “Sanju” von Star-Regisseur Rajkumar Hirani.

Mit seinem 2018 erschienenen Soloalbum „Perfect Getaway“ legte der hochangesehene Instrumentalist Steve Baker zum ersten Mal die Rolle des Begleitmusikers ab und zeigt sich nun als überzeugender Frontman, der mit viel Herzblut und Können seine spannenden Eigenkompositionen präsentiert. Seine handwerklich exzellente Musik bietet ein breites stilistisches Spektrum das von stampfendem Rock bis funky New-Orleans-Groove, von lässigen Rock’n’Roll bis zum klassischen Blues geprägt wird.

Um seine Songs live zu spielen hat Baker eine Reihe hochkarätiger Musiker um sich gesammelt. Jan Mohr zaubert großartige Klangteppiche aus seiner Gitarre und liefert zudem packende Soli mit seinem ganz eigenen Biss; am Schlagzeug sitzt Henry Jarrett, der mit nur 22 Jahren zu der neuen Generation vielversprechender groovender Drummer gehört. Am Bass der großartige Brite Jeff Walker, der kürzlich mit US Harpgrößen wie Magic Dick, James Harman oder Billy Branch tourte und auch in der Band von Dana Gillespie spielt. Steves Tochter Gina Alison steuert mit ihrer kraftvollen Stimme zusammen mit Jeff Backing-Vocals dazu. Der drahtige, sparsam arrangierte Band-Sound mit packendem Chorgesang bietet das perfekte Medium, um Bakers eigenwillige Songs optimal zur Geltung kommen zu lassen. Dabei kommt sein unverkennbares Harpspiel keineswegs zu kurz.

Apr
03
Freitag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

The Young Folk + Sarah Jane Scouten

Folk aus Irland und Kanada - Doppelkonzert

The Young Folk versuchen nicht, das „Rad neu zu erfinden“, wie man aus dem Namen schließen könnte. Aber sie tragen der Tatsache Rechnung, dass Folkmusik
sich ständig weiterentwickelt. Textlich ohnehin, denn die Lebensumstände der Menschen sind permanenten Veränderungen unterzogen, aber auch musikalisch.
Neben traditionell folkigen Klängen sind Americana-Einflüsse zu vernehmen und durch die umwerfende Bühnenpräsenzzuweilen fetzt es auch so richtig. So meint beispielsweise die französische Pause Musicale zu The Young Folk: „Mitreißende Stimmen und warme Harmonien, die den Horizont einer glühenden Energie zum Leuchten bringen.“

Die dreifach für den Canadian Folk Music Award nomonierte Sarah Jane Scouten bietet eine einzigartige Mischung aus Vintage-Folk und Country mit modernen Sounds und Themen. Sarah Jane ist von nordamerikanischer und britischer Volksmusik beeinflußt. Jahrelang suchte sie nach Quellen der Folksmusic auf Vancouver Island bis hin zu nächtlichen Old-Time-Jam-Konzerten in West Virginia und den Liedermachern von Nashville. Der nächste Einfluß war die Musik aus Louisiana und schottischer Folk.

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