Nov
20
Mittwoch
KonzertRockPopSingersongwriter

Vanessa Peters & Band

Songwriter-Folk -Rock, Americana (USA)

Die Singer/Songwriterin aus Texas vergleichen einige Fachleute mit Aimee Mann und wir freuen uns, dass sie mit voller Band nach Europa kommt. Die Musikerin aus Dallas hat dabei ihr elftes Album "Foxhole Prayers" im Gepäck. Die blonde Singer-Songwriter Lady mit herrlich sonorer Stimme, die auch einem Mainstreampublikum gefallen könnte, besticht rundherum durch harmonische, stimmige Songs im groß angelegten Americana-Umfeld. Ihre Stimme nimmt das Publikum vom ersten Moment an gefangen und ihre Texte haben Short-Story-Qualität. Vanessa Peters fünfköpfige Band beherrscht spielend den musikalischen Kosmos zwischen gehaltvollem Songwriter-Pop und kraftvollem Indie Folk-Rock und kann die Hörer so mühelos verzaubern. In ihrer Heimatstadt wurde sie vom Dallas Observer in der Kategorie "Best Folk Artist" und “Best Female Vocalist” nominiert. Sie gab über 1.000 Konzerte in Europa und den USA.

„Luftige Songs, die im Ohr bleiben ohne den Anspruch zu erheben, sich vorwitzig in irgendwelche Radio-Playlists mogeln zu wollen. Ein blitzsauberes Album und eine prima Sängerin und Songautorin, die man unbedingt weiterhin ernsthaft auf dem Schirm haben sollte.“ Michael Masuch - 17.11.2018 – Hooked On Music

Nov
23
Samstag
KonzertRockSingersongwriterFolk/Weltmusik

Driftwood Holly solo

Singer-Songwriter / Folk-Rock (CAN/ D)

Die Musik hat Holly - ein Weltenbummler aus Oberwiesenthal, der in Dawson City, am fernen Yukon sein Glück gefunden hat - schon lange in ihren Bann gezogen.

Driftwood Holly ist immer unterwegs. Das Leben ist seine Reise, die Musik sein Antrieb und der Rhythmus sein Herzschlag. Mal lässt er sich treiben und mal treibt er selbst vorwärts. Quelle seiner Inspiration ist die Schönheit, Weite und Mystik des Nordens, der Holly verzaubert hat und auch seine Lieder. Das besondere Lebensgefühl, all seine Erlebnisse und Erfahrungen spiegeln sich in den Liedern, genau wie seine Wünsche und Träume.

Online kaufen: 16,50 EUR Ticket kaufen
Jan
11
Samstag

So geht Deutsch-Pop (D)

So geht Deutschpop 2019. Eine Hookline, die sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistet und mehr als einen Sommer reicht. Ein Sound, der geprägt ist vom gekonnten Zusammenspiel seiner Macher, bei dem jeder Ton souverän klar macht, dass die Band nicht erst seit gestern zusammenspielt. Und mit nachvollziehbaren Lyrics, die jeder auf seine eigene Erfahrungswelt herunter brechen kann: „Wie wir sind“ – die neue Single von Bell Book & Candle.

Kenner stutzen, denn diese Band gab es bisher nur in Englisch. Doch sie sind erwachsen geworden, der Blick ist geschärfter, der Erfahrungsschatz reicher. Es sind andere Themen als mit Twenty Something – warum nicht gleich in der Muttersprache? Eine logische Konsequenz, bedenkt man, dass es in der bisherigen Karriere von Bell Book & Candle zwar Höhen und Tiefen gegeben hatte, doch niemals Stillstand.

Erinnern wir uns: Das Berliner Trio um Jana Groß, Andy Birr und Hendrik Röder trat gleich mit der allerersten Single einen internationalen Siegeszug an. „Rescue Me“, so hieß der Hit in den späten Neunzigern, tummelte sich in mehr als 20 Ländern in oberen Charts-Regionen. Selbst in UK konnte sich die Nummer platzieren. In Deutschland und Österreich erlangte „Rescue Me“ Platinstatus, in Schweden und Spanien gab es Gold. Bell Book & Candle avancierten zu eine der wenigen deutschen Bands von internationalem Format. Mit weiteren Hits wie „Read My Sign“ oder dem Tatort-Schimanski-Song „Bliss In My Tears“ sowie mehreren Alben untermauerten Bell Book & Candle ihren erstklassigen Ruf. Sie verkauften mehr als zwei Millionen Tonträger, heimsten Preise wie die Goldene Kamera und die Goldene Europa ein und selbst Sheryl Crow schrieb der Band einen Song. Jetzt melden sich Bell Book & Candle mit der neuen Single „Wie wir sind“, dem ersten Vorboten aus dem kommenden Album zurück. Sängerin Jana Groß, von der alle Texte kommen, hat einschlägige Erfahrungen mit deutschsprachigen Lyrics: sie schrieb das Titelstück des ARD-Mehrteilers „Das Beste aus meinem Leben“, steuerte die Zeilen für Andreas Bickings Kompositionen für die „Schloss Einstein“-Serie bei und bescherte Eisblume einige Top10-Singles. Nicht zuletzt überraschten Bell Book & Candle in ihren eigenen Konzerten stets mit ein, zwei deutschen Songs.

Jan
19
Sonntag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

Reinhold Beckmann Duo

Songwriter zwischen Folk und Country-(Pop) (D)

Gleich vorweg: Ja, er kann singen! Und, nein, es ist nicht der peinliche Versuch eines Fernsehmenschen, auch mal ein bisschen Musik zu machen, weil das angeblich so einfach ist. Was Reinhold Beckmann musikalisch zu bieten hat, hat Hand und Fuß. Er zeigt sich als charmanter, nachdenklicher, (selbst-)ironischer und humorvoller Chansonnier und Conférencier, präsentiert Lieder von seinem neuen Album FREISPIEL und erzählt zwischen den Liedern aus seinem Leben.

Was an ihm am meisten verblüfft, ist die Selbstverständlichkeit des musikalischen Auftretens. Schon sein zweites Album „Freispiel“ kommt so lässig, unbefangen und zwanglos daher, dass man glauben möchte, Reinhold Beckmann mache eigentlich schon immer Musik. Das liegt vielleicht daran, dass er nicht nur ein Könner, sondern auch ein Kenner guter Musik ist, ein Singer/Songwriter mit Herzblut und feinem Gespür für gutes Storytelling. Charmant, nachdenklich und angenehm selbstironisch erzählt er seine Songgeschichten. Das schöne Scheitern gehört genauso dazu, wie der Blick auf die kleinen Macken des Alltags.
Dabei hat Reinhold Beckmann sich seinen forschenden, kritischen Blick durchaus bewahrt: Wenn er gesellschaftliche und politische Themen in seinen Lieder aufgreift, tut er dies präzise und eindringlich – ohne dass er es nötig hat, mit dem moralischen Zeigefinger zu fuchteln oder mit gerecktem Mittelfinger seine Weltverachtung kundzutun. Beckmanns besondere Stärke jedoch sind die leisen, fast schon zerbrechlichen Songs. Balladen, die von großen Gefühlen erzählen, wohltuend unprätentiös und ohne jemals Gefahr zu laufen, kitschig zu sein.
Live wird diese Musik zum gemeinsamen Erlebnis. Reinhold Beckmann ist ganz dicht dran an seinem Publikum. Er holt die Menschen mit seiner Musik ab und zelebriert mit ihnen gemeinsam seine Songs.

Online kaufen: 22,00 EUR Ticket kaufen
Jan
23
Donnerst.
KonzertBluesRockSoul/Funk/Gospel

Bywater Call

Southern Soul, Gospel und Blues (CA)

Wie aus der Tedeschi Trucks-/Marcus King-Schule kommend, haben sich die Klänge ihrer Musik in unser aller Ohren geschmeichelt. Blues, Gospel und Southern Soul bekommt man am besten mit ein wenig Slide-Gitarre und einem süßlich-rauen Stimmvolumen präsentiert - und Bywater bedienen diese Notwendigkeiten auf vielfältige Weise durch das Zutun von Meghan Parnell und Dave Barnes. Letzterer vermag es, seine Gitarre klingen zu lassen, als sei sie in den Wassern des Tennessee-River geboren worden, genau da, wo er durch Muscle Shoals fließt. Und Megahn, Meghan ist das Band zwischen Janis Joplin und Susan Tedeschi, indem sie ihr ganzes Herz in jede einzelne gesungene Silbe legt.

Bywater Call aus Toronto haben den Toronto Blues Society Talent Search gewonnen und wurden zur Internationalen Blues Challenge deligiert.

Wir sind überaus stolz darauf, diese Band Euch erstmalig vorstellen zu können.

Mär
25
Mittwoch
KonzertRockSingersongwriter

US RAILS

Americana, Roots Rock (USA)

Fünf befreundete amerikanische Musiker hatten sich Ende der letzten Dekade aufgemacht, zusätzlich zu ihren eigenen, teilweise schon jahrelang andauernden Solokarrieren ein gemeinsames Ding zu starten, von dem sie überzeugt waren, dass es etwas Großes werden könnte. Nur wenig später gehörten US Rails praktisch schon zu den "Klassikern" auf dem Blue Rose Label und veröffentlichen mittlerweile bereits ihr fünftes Studioalbum. We Have All Been Here Before heißt das gute Stück und unterscheidet sich von den vier Vorgängern US Rails (2010), Southern Canon (2011), Heartbreak Superstar (2013) und Ivy von 2016 doch erheblich. Was

tut man als Künstler, wenn eine Tour ansteht, man dazu ein neues Album im Gepäck haben sollte und nicht genügend eigene neue Songs in petto hat? Genau, man durchforstet den unendlichen Fundus an passenden Songs anderer Songwriter, um dann eigene Arrangementideen einfließen zu lassen und Coverversionen ein Eigenleben zu geben. Meist funktioniert das nicht, doch bei der Auswahl von Tom Gillam, Ben Arnold, Scott Bricklin und Matt Muir gelingt das prächtig, haben doch alle vier Bandmitglieder offensichtlich „ihre“ Songs ausgewählt und so interpretiert, wie sie auch eigene Songs produziert hätten.

We Have All Been Here Before enthält mit 11 Stücken eine kunterbunte Mischung weltbekannter und weniger bekannter Stücke der Rock- und Pop-Geschichte. Ob die Auswahl alle vier gemeinsam getroffen haben, ist nicht bekannt und auch unerheblich, und doch kann man vermuten, dass Songs wie „Poor Poor Pitiful Me“ von Warren Zevon, „So Into You“ von der Atlanta Rhythm Section oder auch die durch die Derek Trucks Band wiederbelebte alte Blues-Nummer „I‘d Rather Be (Blind, Crippled And Crazy)“ Tom Gillam zugeschrieben werden können, treffen sie doch voll das Mark dessen musikalischer Vorlieben. Ben Arnold wiederum hat die Lead Vocals bei Neil Young’s „Everybody Knows This Is Nowhere“ und „Put The Message In The Box“ von Karl Wallinger’s Band World Party übernommen, ein klares Zeichen dafür, wessen Idee diese Auswahl war. Scott Brickin ist ein erklärter Beatles-Fan – „You’ve Got To Hide Your Love Away“ könnte sein Vorschlag gewesen sein. Nicht nur ein ausgezeichneter Drummer, sondern auch mit einer wunderbaren Gesangsstimme versehen ist Matt Muir, und so dominiert er bei den Nummern „Second Hand News“ aus dem Fleetwood Mac-Klassiker Rumours und beim abschließenden Jackson Browne-Meilenstein „Running On Empty“.

Dass alle Musiker der US Rails großartige Songwriter sind, müssen sie nicht mit jedem neuen Album beweisen. We Have All Been Here Before ist eine herrlich frische „Zwischendurch“-Platte, die die Wartezeit auf ein weiteres Album mit eigenen Stücken angenehm überbrückt.

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