Nov
23
Samstag
KonzertRockSingersongwriterFolk/Weltmusik

Driftwood Holly solo

Singer-Songwriter / Folk-Rock (CAN/ D)

Die Musik hat Holly - ein Weltenbummler aus Oberwiesenthal, der in Dawson City, am fernen Yukon sein Glück gefunden hat - schon lange in ihren Bann gezogen.

Driftwood Holly ist immer unterwegs. Das Leben ist seine Reise, die Musik sein Antrieb und der Rhythmus sein Herzschlag. Mal lässt er sich treiben und mal treibt er selbst vorwärts. Quelle seiner Inspiration ist die Schönheit, Weite und Mystik des Nordens, der Holly verzaubert hat und auch seine Lieder. Das besondere Lebensgefühl, all seine Erlebnisse und Erfahrungen spiegeln sich in den Liedern, genau wie seine Wünsche und Träume.

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Jan
03
Freitag

TOM GÖTZE (BASS) & STEPHAN BORMANN (GUITARS)

Tom Götze und Stephan Bormann spielen mit berührender Intensität, prägnanter Leidenschaft und mitreißender Dynamik, wodurch allein Bass und Gitarre den Eindruck einer orchestralen Dimension zu vermitteln im Stande sind. Ihre Musik ist eine fesselnde Mischung aus Konzertmusik, Pop, Worldmusic und Jazz. Dabei bewegen sie sich stilsicher zwischen wunderschönen Melodien a’la “Beyond The Missouri Sky“ und virtuosem Saitenzauber. Bass und Gitarre führen ein Zwiegespräch und beziehen sich aufeinander wie Yin und Yang. Zahlreiche Konzerte und Einladungen zu verschiedenen Festivals folgten ihrem erfolgreichen Debüt Album PEARLS, das 2013 bei Acoustic Music erschienen ist. Zu ihrer neuen CD CLOUDS sind Tom Götze und Stephan Bormann als 10String Orchestra nun regelmäßig auf Tour.

Tom Götze zählt zu den herausragenden deutschen Bassisten. Er arbeitet u.a. mit Adam Rogers, Mike Stern, den Pet Shop Boys, Armin Mueller-Stahl, Günther Fischer u.v.a. zusammen. Seit 1989 spielt er in der Dresdner Kultband Dekadance. Als Gründungsmitglied der Dresdner Sinfoniker ist er regelmäßig auch als Solist an deren Projekten beteiligt. Gastspiele und Tourneen führten ihn nach Kanada, Skandinavien, England, Spanien, Italien, Österreich, Russland, China, in die Schweiz und nach Tschechien. Seit 2006 unterrichtet er an der Hochschule für Musik „C.-M.-v.-Weber“ in Dresden und ist dort Professor für Kontrabass & Bassgitarre.

Stephan Bormann zählt zu den viels(a)itigsten deutschen Gitarristen. Mit seinen Projekten, dem CRISTIN CLAAS TRIO, HANDS ON STRINGS, JULE MALISCHKE oder als SOLIST bestreitet er ca. 100 Konzerte im Jahr. Er ist nicht nur erfolgreicher Musiker sondern auch Komponist mit Veröffentlichungen im AMA-Verlag und bei SCHOTT MUSIC. 2013 erschien dort sein SOLO GUITAR BOOK.

Als Sideman hat er mit diversen Künstlern gearbeitet und war im Konzert mit Nils Landgren, Till Brönner, den Klazz Brothers, der Leipzig Big Band, Günther Fischer u.v.a. zu erleben. Er leitet seit 1995 eine Hauptfachklasse an der Hochschule für Musik in Dresden und ist dort Professor für Gitarre Jazz/Rock/Pop. Workshops führten ihn in zahlreiche Städte Deutschlands sowie nach Italien; Österreich, Frankreich und in die USA.

Jan
11
Samstag

So geht Deutsch-Pop (D)

So geht Deutschpop 2019. Eine Hookline, die sich unwiderstehlich in den Gehörgängen einnistet und mehr als einen Sommer reicht. Ein Sound, der geprägt ist vom gekonnten Zusammenspiel seiner Macher, bei dem jeder Ton souverän klar macht, dass die Band nicht erst seit gestern zusammenspielt. Und mit nachvollziehbaren Lyrics, die jeder auf seine eigene Erfahrungswelt herunter brechen kann: „Wie wir sind“ – die neue Single von Bell Book & Candle.

Kenner stutzen, denn diese Band gab es bisher nur in Englisch. Doch sie sind erwachsen geworden, der Blick ist geschärfter, der Erfahrungsschatz reicher. Es sind andere Themen als mit Twenty Something – warum nicht gleich in der Muttersprache? Eine logische Konsequenz, bedenkt man, dass es in der bisherigen Karriere von Bell Book & Candle zwar Höhen und Tiefen gegeben hatte, doch niemals Stillstand.

Erinnern wir uns: Das Berliner Trio um Jana Groß, Andy Birr und Hendrik Röder trat gleich mit der allerersten Single einen internationalen Siegeszug an. „Rescue Me“, so hieß der Hit in den späten Neunzigern, tummelte sich in mehr als 20 Ländern in oberen Charts-Regionen. Selbst in UK konnte sich die Nummer platzieren. In Deutschland und Österreich erlangte „Rescue Me“ Platinstatus, in Schweden und Spanien gab es Gold. Bell Book & Candle avancierten zu eine der wenigen deutschen Bands von internationalem Format. Mit weiteren Hits wie „Read My Sign“ oder dem Tatort-Schimanski-Song „Bliss In My Tears“ sowie mehreren Alben untermauerten Bell Book & Candle ihren erstklassigen Ruf. Sie verkauften mehr als zwei Millionen Tonträger, heimsten Preise wie die Goldene Kamera und die Goldene Europa ein und selbst Sheryl Crow schrieb der Band einen Song. Jetzt melden sich Bell Book & Candle mit der neuen Single „Wie wir sind“, dem ersten Vorboten aus dem kommenden Album zurück. Sängerin Jana Groß, von der alle Texte kommen, hat einschlägige Erfahrungen mit deutschsprachigen Lyrics: sie schrieb das Titelstück des ARD-Mehrteilers „Das Beste aus meinem Leben“, steuerte die Zeilen für Andreas Bickings Kompositionen für die „Schloss Einstein“-Serie bei und bescherte Eisblume einige Top10-Singles. Nicht zuletzt überraschten Bell Book & Candle in ihren eigenen Konzerten stets mit ein, zwei deutschen Songs.

Jan
19
Sonntag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

Reinhold Beckmann Duo

Songwriter zwischen Folk und Country-(Pop) (D)

Gleich vorweg: Ja, er kann singen! Und, nein, es ist nicht der peinliche Versuch eines Fernsehmenschen, auch mal ein bisschen Musik zu machen, weil das angeblich so einfach ist. Was Reinhold Beckmann musikalisch zu bieten hat, hat Hand und Fuß. Er zeigt sich als charmanter, nachdenklicher, (selbst-)ironischer und humorvoller Chansonnier und Conférencier, präsentiert Lieder von seinem neuen Album FREISPIEL und erzählt zwischen den Liedern aus seinem Leben.

Was an ihm am meisten verblüfft, ist die Selbstverständlichkeit des musikalischen Auftretens. Schon sein zweites Album „Freispiel“ kommt so lässig, unbefangen und zwanglos daher, dass man glauben möchte, Reinhold Beckmann mache eigentlich schon immer Musik. Das liegt vielleicht daran, dass er nicht nur ein Könner, sondern auch ein Kenner guter Musik ist, ein Singer/Songwriter mit Herzblut und feinem Gespür für gutes Storytelling. Charmant, nachdenklich und angenehm selbstironisch erzählt er seine Songgeschichten. Das schöne Scheitern gehört genauso dazu, wie der Blick auf die kleinen Macken des Alltags.
Dabei hat Reinhold Beckmann sich seinen forschenden, kritischen Blick durchaus bewahrt: Wenn er gesellschaftliche und politische Themen in seinen Lieder aufgreift, tut er dies präzise und eindringlich – ohne dass er es nötig hat, mit dem moralischen Zeigefinger zu fuchteln oder mit gerecktem Mittelfinger seine Weltverachtung kundzutun. Beckmanns besondere Stärke jedoch sind die leisen, fast schon zerbrechlichen Songs. Balladen, die von großen Gefühlen erzählen, wohltuend unprätentiös und ohne jemals Gefahr zu laufen, kitschig zu sein.
Live wird diese Musik zum gemeinsamen Erlebnis. Reinhold Beckmann ist ganz dicht dran an seinem Publikum. Er holt die Menschen mit seiner Musik ab und zelebriert mit ihnen gemeinsam seine Songs.

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Jan
23
Donnerst.
KonzertBluesRockSoul/Funk/Gospel

Bywater Call

Southern Soul, Gospel und Blues (CA)

Wie aus der Tedeschi Trucks-/Marcus King-Schule kommend, haben sich die Klänge ihrer Musik in unser aller Ohren geschmeichelt. Blues, Gospel und Southern Soul bekommt man am besten mit ein wenig Slide-Gitarre und einem süßlich-rauen Stimmvolumen präsentiert - und Bywater bedienen diese Notwendigkeiten auf vielfältige Weise durch das Zutun von Meghan Parnell und Dave Barnes. Letzterer vermag es, seine Gitarre klingen zu lassen, als sei sie in den Wassern des Tennessee-River geboren worden, genau da, wo er durch Muscle Shoals fließt. Und Megahn, Meghan ist das Band zwischen Janis Joplin und Susan Tedeschi, indem sie ihr ganzes Herz in jede einzelne gesungene Silbe legt.

Bywater Call aus Toronto haben den Toronto Blues Society Talent Search gewonnen und wurden zur Internationalen Blues Challenge deligiert.

Wir sind überaus stolz darauf, diese Band Euch erstmalig vorstellen zu können.

Feb
08
Samstag
KonzertPopSingersongwriterDDR-KünstlerAutorenlesung

Sagte mal ein Dichter – Holger Biege

Das Leben eines Ausnahmekünstlers

In der DDR galt der 1952 in Greifswald geborene Pianist, Sänger, Komponist und Arrangeur als "genialer Ausnahmekünstler". Schon in frühester Kindheit erlernte er autodidaktisch das Klavierspielen und Komponieren. Holger Biege hörte früh die großen Werke der klassischen Musik, war begeistert von den Beatles, inspiriert vom amerikanischen Soul und der Neuen Musik. Seine beiden Amiga-Alben "Wenn der Abend kommt" und "Circulus" gehören zum Besten der DDR-Popgeschichte. 1983 Übersiedelte der hochsensible Musiker, gescheitert an der Zensur und den administrativen Schranken des DDR-Kulturbetriebs, in die Bundesrepublik nach Hamburg. Auch da erlebte er Enttäuschungen. Jetzt resignierte Holger Biege vor dem kompromisslosen Kommerz des Musikmarktes. Nach dem Mauerfall kam der triumphale Rückzug zu seinen Fans im Osten. Und als er 2012 noch ein drittes Mal durchstarten will, ereilt ihn und seiner Familie der schwere Schicksalsschlag einer ihm sechs Jahre später den Tod bringenden Krankheit. Mit Hilfe seiner Frau Cordelia Biege und seines Bruders Gerd-Christian Biege schildert der Autor und Musikjournalist Wolfgang Martin in "Sagte mal ein Dichter" die "Achterbahnfahrt" des Lebens seines Freundes Holger Biege.
Gemeinsam mit dem Musiker Manuel Schmid (Stern Combo Meißen) stellt er sein aktuelles Buch im Rahmen einer musikalischen vor.

Wolfgang Martin: Autor und Redakteur, geboren 1952 in Luckenwalde, nach Abitur, Berufsausbildung und zwei Semestern Journalistik-Studium in Leipzig verschiedene Jobs als DJ/Discjockey und freier Autor, ab 1976 Redakteur und Moderator in der Redaktion Jugendmusik von Stimme der DDR, ab 1982 Redaktionsleiter, 1986 Leiter der Musikredaktion vom JUGENDRADIO DT 64, ab 1992 beim Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (heutiger RBB), von 2003 bis 2017 Musikchef bei Antenne Brandenburg.

Manuel Schmid: Manuel Schmid,1984 in Altenburg (Thüringen) geboren. Von 1992 bis 2009 Klavierunterricht bei Michael Scholler in den Bereichen Rock, Pop und Jazz. zwischen 2000 und 2002 folgte Schlagzeugunterricht bei Alexander Tscholakov in den Bereichen Rock und Pop, zwischen 2006 und 2009 Gesangsunterricht bei Claus Carell und Helga Dreßler in den Bereichen Rock, Pop, Jazz und Klassik, Diplom am SAE Creative Media Institute in Leipzig im Bereich Audio Engineering, Produzent und Arrangeur, seit 2000 als Musiker als Sänger und Keyboarder solistisch mit eigenen Programmen unterwegs, seit 2012 Sänger der Gruppe Stern-Combo Meißen, als Nachfolger von Reinhard Fißler und Ralf Schmidt alias IC.

Mär
11
Mittwoch
KonzertBluesRock

Stacie Collins und Band

Southern Rock, Boogie (USA)

Mit fast 30 Jahren fing sie an, Mundharmonika zu spielen, hörte Sonny Boy Williamson und vermischte ihre Bakersfield-Einflüsse mit Chicago Blues. Was dabei herauskam, veränderte Collins. Seitdem unterhält sie mit einer energiegeladenen Show ihr Publikum glänzend. Mit Cowboyhut, Blues Harp und Rock-Attitüde wirkt sie einzigartig und inzwischen gleichzeitig vertraut.

“Immer und immer wieder bekomme ich das zu hören: Ich habe noch nie gesehen, dass eine Frau sowas macht”, sagt Collins. Meistens lächelt sie einfach und sagt “danke”, nachdem sie Shows beendet hat, in denen sie und ihre Mundharmonika geheult und gestöhnt haben, in denen sie mehrere Stunden lang intensiven, aufregenden, jung machenden, wilden Rock'n'Roll geboten hat.

Mär
25
Mittwoch
KonzertRockSingersongwriter

US RAILS

Americana, Roots Rock (USA)

Fünf befreundete amerikanische Musiker hatten sich Ende der letzten Dekade aufgemacht, zusätzlich zu ihren eigenen, teilweise schon jahrelang andauernden Solokarrieren ein gemeinsames Ding zu starten, von dem sie überzeugt waren, dass es etwas Großes werden könnte. Nur wenig später gehörten US Rails praktisch schon zu den "Klassikern" auf dem Blue Rose Label und veröffentlichen mittlerweile bereits ihr fünftes Studioalbum. We Have All Been Here Before heißt das gute Stück und unterscheidet sich von den vier Vorgängern US Rails (2010), Southern Canon (2011), Heartbreak Superstar (2013) und Ivy von 2016 doch erheblich. Was

tut man als Künstler, wenn eine Tour ansteht, man dazu ein neues Album im Gepäck haben sollte und nicht genügend eigene neue Songs in petto hat? Genau, man durchforstet den unendlichen Fundus an passenden Songs anderer Songwriter, um dann eigene Arrangementideen einfließen zu lassen und Coverversionen ein Eigenleben zu geben. Meist funktioniert das nicht, doch bei der Auswahl von Tom Gillam, Ben Arnold, Scott Bricklin und Matt Muir gelingt das prächtig, haben doch alle vier Bandmitglieder offensichtlich „ihre“ Songs ausgewählt und so interpretiert, wie sie auch eigene Songs produziert hätten.

We Have All Been Here Before enthält mit 11 Stücken eine kunterbunte Mischung weltbekannter und weniger bekannter Stücke der Rock- und Pop-Geschichte. Ob die Auswahl alle vier gemeinsam getroffen haben, ist nicht bekannt und auch unerheblich, und doch kann man vermuten, dass Songs wie „Poor Poor Pitiful Me“ von Warren Zevon, „So Into You“ von der Atlanta Rhythm Section oder auch die durch die Derek Trucks Band wiederbelebte alte Blues-Nummer „I‘d Rather Be (Blind, Crippled And Crazy)“ Tom Gillam zugeschrieben werden können, treffen sie doch voll das Mark dessen musikalischer Vorlieben. Ben Arnold wiederum hat die Lead Vocals bei Neil Young’s „Everybody Knows This Is Nowhere“ und „Put The Message In The Box“ von Karl Wallinger’s Band World Party übernommen, ein klares Zeichen dafür, wessen Idee diese Auswahl war. Scott Brickin ist ein erklärter Beatles-Fan – „You’ve Got To Hide Your Love Away“ könnte sein Vorschlag gewesen sein. Nicht nur ein ausgezeichneter Drummer, sondern auch mit einer wunderbaren Gesangsstimme versehen ist Matt Muir, und so dominiert er bei den Nummern „Second Hand News“ aus dem Fleetwood Mac-Klassiker Rumours und beim abschließenden Jackson Browne-Meilenstein „Running On Empty“.

Dass alle Musiker der US Rails großartige Songwriter sind, müssen sie nicht mit jedem neuen Album beweisen. We Have All Been Here Before ist eine herrlich frische „Zwischendurch“-Platte, die die Wartezeit auf ein weiteres Album mit eigenen Stücken angenehm überbrückt.

Mär
29
Sonntag
KonzertBluesRock

Steve Baker & Band

Eine geniale Melange aus Blues, Country, Folk & Rock

Der gebürtige Londoner Steve Baker genießt seit langem einen internationalen Ruf als innovativer und stilistisch vielseitiger Pionier an der Mundharmonika. Als Begleiter und Partner hat er im Laufe seiner Profikarriere mit einer Vielzahl unterschiedlichster Künstler gespielt, darunter Tony Sheridan, Abi Wallenstein, Chris Jones, Stoppok, Hazmat Modine oder Michael van Merwyk. Auch als Studiomusiker hat Baker bei hunderten von Aufnahmen für die verschiedensten Künstler mitgewirkt, darunter Achim Reichel, Hannes Wader, Klaus Doldinger, Marla Glenn oder Dieter Bohlen. Darüber hinaus spielte er auf verschiedenen Soundtracks für TV und Film u.a. Tatort, Soul Kitchen von Fatih Akin und zuletzt bei dem im Juni 2018 erschienenen Bollywood Blockbuster “Sanju” von Star-Regisseur Rajkumar Hirani.

Mit seinem 2018 erschienenen Soloalbum „Perfect Getaway“ legte der hochangesehene Instrumentalist Steve Baker zum ersten Mal die Rolle des Begleitmusikers ab und zeigt sich nun als überzeugender Frontman, der mit viel Herzblut und Können seine spannenden Eigenkompositionen präsentiert. Seine handwerklich exzellente Musik bietet ein breites stilistisches Spektrum das von stampfendem Rock bis funky New-Orleans-Groove, von lässigen Rock’n’Roll bis zum klassischen Blues geprägt wird.

Um seine Songs live zu spielen hat Baker eine Reihe hochkarätiger Musiker um sich gesammelt. Jan Mohr zaubert großartige Klangteppiche aus seiner Gitarre und liefert zudem packende Soli mit seinem ganz eigenen Biss; am Schlagzeug sitzt Henry Jarrett, der mit nur 22 Jahren zu der neuen Generation vielversprechender groovender Drummer gehört. Am Bass der großartige Brite Jeff Walker, der kürzlich mit US Harpgrößen wie Magic Dick, James Harman oder Billy Branch tourte und auch in der Band von Dana Gillespie spielt. Steves Tochter Gina Alison steuert mit ihrer kraftvollen Stimme zusammen mit Jeff Backing-Vocals dazu. Der drahtige, sparsam arrangierte Band-Sound mit packendem Chorgesang bietet das perfekte Medium, um Bakers eigenwillige Songs optimal zur Geltung kommen zu lassen. Dabei kommt sein unverkennbares Harpspiel keineswegs zu kurz.

Apr
03
Freitag
KonzertSingersongwriterFolk/Weltmusik

The Young Folk + Sarah Jane Scouten

Folk aus Irland und Kanada - Doppelkonzert

The Young Folk versuchen nicht, das „Rad neu zu erfinden“, wie man aus dem Namen schließen könnte. Aber sie tragen der Tatsache Rechnung, dass Folkmusik
sich ständig weiterentwickelt. Textlich ohnehin, denn die Lebensumstände der Menschen sind permanenten Veränderungen unterzogen, aber auch musikalisch.
Neben traditionell folkigen Klängen sind Americana-Einflüsse zu vernehmen und durch die umwerfende Bühnenpräsenzzuweilen fetzt es auch so richtig. So meint beispielsweise die französische Pause Musicale zu The Young Folk: „Mitreißende Stimmen und warme Harmonien, die den Horizont einer glühenden Energie zum Leuchten bringen.“

Die dreifach für den Canadian Folk Music Award nomonierte Sarah Jane Scouten bietet eine einzigartige Mischung aus Vintage-Folk und Country mit modernen Sounds und Themen. Sarah Jane ist von nordamerikanischer und britischer Volksmusik beeinflußt. Jahrelang suchte sie nach Quellen der Folksmusic auf Vancouver Island bis hin zu nächtlichen Old-Time-Jam-Konzerten in West Virginia und den Liedermachern von Nashville. Der nächste Einfluß war die Musik aus Louisiana und schottischer Folk.

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